Martinsfest 2018

Bei wunderschönem Herbstwetter fand am 11. November 2018 um 17 Uhr in Nankendorf das jährliche Martinsfest der Pfarrei St. Martin statt. Die  zuvor abgehaltene Andacht in der sehr gut besuchten Pfarrkirche St. Martinus hielt Pater Lugun. Es wurde die wunderschöne Geschichte „Lisa und das Martinslicht“ vorgelesen, der die Kinder gespannt zuhörten. Die Fürbitten wurden von fünf Kindern vorgetragen, die zu jeder Fürbitte ein Symbol dabei hatten, zum Beispiel einen Ball, eine Laterne, Figuren, ein Krankenauto und einen Stein.

Titel-Abb.: Das St. Martinus Denkmal in Nankendorf im Mai 2018 – Quelle: Johannes Sebald

Später durften alle Kinder mit ihren Laternen nach vorne kommen. Diese wurden gesegnet und die Kerzen angezündet. Nach dem Schlusslied „Du bist das Licht der Welt…“ zogen die Kinder mit ihren Laternen gemeinsam mit Pater Lugun sowie den Ministranten feierlich aus der Pfarrkirche aus. Der Patron der Pfarrkirche, der heilige Martin, war auch der Patron des fränkischen Königshauses (Die Karolinger).

Das Martinsfest, ist im Kirchenjahr das Fest des heiligen Martin von Tours am 11. November. Das Datum des gebotenen Gedenktags im römischen Generalkalender, das sich auch in orthodoxen Heiligenkalendern, im evangelischen Namenkalender und dem anglikanischen Common Worship findet, ist von der Grablegung des Bischofs Martin von Tours am 11. November 397 abgeleitet. Der Martinstag ist in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das Martinsgansessen, der Martinszug und das Martinssingen. […]

Erst im 19. Jahrhundert bekam das Brauchtum seinen inhaltlichen Bezug zur Gestalt des heiligen Martin und den Legenden um ihn wie die Mantelteilung. […]

Das Rollenspiel der „Mantelteilung“ akzentuiert den Appell zum mitmenschlichen Helfen, der im nachträglichen Rückgriff auf die Martinslegende den teilnehmenden Kindern vermittelt werden soll.

Quelle: Wikipedia

Auf dem Kirchplatz wurde das Martinsspiel vorgelesen und gespielt. Danach schlossen sich die Eltern mit ihren Kindern, die Ministranten und Pater Lugun dem St. Martin auf seinem Pferd und dem Bettler, der nebenan ging, an. Sie zogen mit ihren leuchtenden Laternen hinunter zur Hauptstraße und weiter zum St. Martinus Denkmal. Musikalisch unterstützte die Nankendorfer Blasmusik.

Angekommen beim Denkmal segnete Pater Lugun die „Martinspferdchen“, die mittlerweile schon zur Tradition in Nankendorf geworden sind. Danach wurden diese an die Kinder verteilt. Nach dem gemeinsamen Gebet „Vater unser“ bedankte sich Pater Lugun bei allen Helfern, die die Andacht und das Martinsspiel so schön vorbereitet hatten. Abschließend spielte die Nankendorfer Blasmusik das Abendlied „Leise sinkt der Abend nieder“.

Herzlichen Dank an Frau Sonja Neidhardt für die Bereitstellung der Fotos. Vielen Dank auch an alle Helfer und Mitwirkende, sowie an alle Pfarrangehörigen, die diesen Abend so schön mitgestalteten.

Was denken Sie über dieses Thema?

Sie können gerne hier Ihre Meinung als Kommentar hinterlassen, wir freuen uns darauf. Bleiben Sie mit uns in Kontakt via RSS.

Neue Beiträge

Neue Kommentare

Annemarie Fuhrmann Verfasst von:

Schreibe als erster ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.